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Fleischerinnungen

Zunftlade der Frankfurter Metzger, 1731

Die Fleischerinnungen bilden die Basisorganisation des Fleischerhandwerks. Hervorgegangen sind sie im vergangenen Jahrhundert aus den Zünften, die zum Teil auf eine mehr als 800 Jahre alte Tradition zurückblicken können.

War der Zweck einer Innung in früheren Zeiten hauptsächlich darauf gerichtet, die Eigeninteressen gegenüber den gesamtgewerblichen bzw. gesellschaftlichen Interessen zu wahren und zu vertreten, so gehen die Aufgaben heute hierüber weit hinaus:

Innungen und Verbände sind mittlerweile umfassende Dienstleister nach innen wie gegenüber der Öffentlichkeit und damit auch gegenüber der Verbraucherschaft und den Medien.

Die Bildung einer Fleischerinnung ist freiwillig - ebenso die Mitgliedschaft in ihr. Dabei stellt die Fleischerinnung den Zusammenschluß selbständiger Fleischermeister eines Bezirkes dar.

Die Innung hat eine Vielzahl von Aufgaben und Funktionen. Niedergelegt sind sie in der Handwerksordnung - dem Grundgesetz der Handwerker.

So regelt die Fleischerinnung unter anderem das Lehrlings- und Gesellenprüfungswesen und die Meisterniederlassungsbestimmungen. Sie sorgt für die Aus- und Weiterbildung und fördert damit das Können der Lehrlinge, Gesellen und Meister.

Geführt wird die Innung ehrenamtlich von einem Obermeister, der durch die Fleischermeister gewählt wird, die der Innung angehören.

Liste aller Innungen: