Herkunftskennzeichnung

Die Herkunftskennzeichnung wird durch die LMIV erweitert:

Ab 13. Dezember 2014: Klarstellende Herkunftsangaben zum Ursprung

Wenn die Aufmachung der Verpackung oder die beigefügte Information auf eine bestimmte Herkunft hindeutet, diese aber nicht mit dem tatsächlichen Ursprung übereinstimmt, muss eine Klarstellung erfolgen (z.B. „hergestellt in Deutschland“).

Ab 1. April 2015: Herkunft von verpacktem frischem Fleisch

Bei verpacktem frischem, gekühltem und gefrorenem Fleisch von Schweinen, Schafen, Ziegen und Geflügel muss ab dem 1. April 2015 die Herkunft angegeben werden:

  • Aufzuchtsort („Aufgezogen in:“)
  • Schlachtort („Geschlachtet in:“)
  • Partienummer zur Rückverfolgbarkeit

Ausreichend ist die Angabe des Mitgliedstaats. Genauere Angaben, etwa zur Region, sind freiwillig möglich. Welcher Mitgliedstaat angegeben werden muss, richtet sich für jede Tierart nach gesonderten Vorgaben, abhängig von Alter und Gewicht der Tiere.

Der DFV hat zu den notwendigen Angaben ein umfassendes Merkblatt mit Erläuterungen, Übersichten und Musteretiketten erstellt.

Merkblatt zum Download

Ab 13. Dezember 2014: Vereinfachung der freiwilligen Rindfleischetikettierung

Trotz der neuen Herkunftskennzeichnung von verpacktem frischem Fleisch bleibt die Rindfleischetikettierung bestehen. Ab dem 13. Dezember 2014 fällt jedoch das komplizierte und kostenintensive Genehmigungs- und Kontrollsystem für die freiwillige Rindfleischetikettierung weg. Freiwillige Kennzeichnungen müssen in Zukunft lediglich objektiv, durch die Behörden überprüfbar und für die Verbraucher verständlich sein. Die obligatorischen Angaben zu Geburt, Mast, Schlachtung und Zerlegung bleiben bestehen.

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