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Branchen-News - 06.07.2015

Interview: Für jeden Kanal ein passendes Modul

fleischwirtschaft.de - FRANKFURT.

Stück für Stück erweitert der Deutsche Fleischer-Verband bei seiner Nachwuchswerbekampagne den Baukasten, der mittlerweile einen beträchtlichen Umfang angenommen hat. Denn in ihm stecken passende Werkzeuge, um auf allen Kanälen wirkungsvoll zu kommunizieren.

Die Nachwuchswerbekampagne "Anders als du denkst" ist breit angelegt. Als jüngsten Baustein stellt der DFV die Displayanzeigen zum Abspielen über die Kasse oder Ladenmonitore bereit. Welche Module gibt es außerdem? Durst: Die Kampagne findet im Rahmen der Gemeinschaftswerbung des Fleischerhandwerks statt. Kurzfristig verfolgen wir das Ziel, dass unsere Mitgliedsbetriebe, aber auch die Innungen, an allen denkbaren Stellen auf die Kampagne und damit auf die Attraktivität der beiden Ausbildungsberufe hinweisen können. Hierfür haben wir Flyer, Plakate, Broschüren, Messedisplays, Image- und Dokumentarfilme, ein Internetspiel und das Spiel "Ich schmeck´s" erstellt. Dazu kommen noch Anzeigenvordrucke, Aufkleber, Karten und Badges. Speziell für den Einsatz in den Innungen erstellen wir gerade einen Kinospot.

Danach packen wir die Module an, die sich eher an die Lehrer richten. Wir möchten Themen rund um die Berufe so aufarbeiten lassen, dass sie für Pädagogen interessant werden. Damit wollen wir Vorurteile gegenüber den beiden Berufen abbauen.

Material ist also genug vorhanden, aber auf welchen Kanälen machen die Fleischer ihre Ausbildungsbereitschaft und die Attraktivität der beiden Berufe am besten publik? Durst: Die Module, die wir hier anbieten, machen recht anschaulich deutlich, dass es da sehr viele Wege gibt. Neben den ganz klassischen Pfaden, also Aktionen auf Messen, in Schulen und bei Veranstaltungen sowie der Suche über Zeitungsanzeigen und Plakate in den Fleischereien, ist es heute insbesondere das Internet, das hier attraktive Wege eröffnet. Die jungen Menschen treiben sich dort an unterschiedlichsten Stellen herum, und genau dort muss man sie ansprechen. Besonders wichtig ist die Einbindung der Betriebe in die Karte, die wir auf unserem Portal www.fleischerberufe.de anbieten. Unsere Mitglieder können nicht nur zeigen, dass Sie ausbilden, sondern auch mit wenig Aufwand ein eigenes Profil ihres Unternehmens einstellen.

Im Rahmen der Kampagne werben wir als Verband derzeit im Wesentlichen auf Facebook, Google und Youtube. Hier testen wir jedoch auch neue Medien, wie das Internetradio oder die Werbung über die Anbieter digitaler Filme.

Wie kommen die Betriebe an das Material heran? Durst: Im Portal www.fleischerberufe.de werden unter der Rubrik "Betriebe" alle Hilfestellungen, Werbematerialien, Druckvorlagen und Filme für unsere Mitglieder bereitgestellt. Dort planen wir noch eine Rubrik "Best Practice", in der wir besonders gute Aktionen zur Nachwuchswerbung vorstellen möchten.

Werbematerialen wie Flyer, Broschüren, Werbewände und das Geschmacksspiel können bei der WFF mbH gekauft werden. All dies finden unsere Mitglieder auch in unserem Shop unter shop.fleischerhandwerk.de.

Und mit welchen Kosten ist zu rechnen? Durst: Werbematerialien, die gedruckt wurden, müssen gekauft werden. Hier können wir sehr attraktive Preise anbieten. Die Preise finden unsere Mitglieder ebenfalls im Shop. Alle Werbematerialien, die wir gedruckt vertreiben, können von unseren Mitgliedern auch kostenlos aus dem Portal geladen werden. Das gleiche gilt für die Verlinkung mit unseren Filmen, die wir auf unserem Youtube-Kanal unter "Fleischerhandwerk" anbieten oder für die Einbettung des Internetspiels, das wir als Widget gestaltet haben. Nachwuchsbilder finden sich für Mitglieder kostenfrei und rechtssicher in unserer Bilderdatenbank unter bilder.fleischerhandwerk.de.

Wie sieht die Hilfestellung des Verbands aus? Durst: Wir sorgen im Rahmen der Gemeinschaftswerbung dafür, dass die Nachwuchswerbung auch über die Branche hinaus bekannt wird. Hierzu schalten wir Anzeigen im Internet, wir verlinken die Seiten mit allen möglichen anderen Berufsportalen, wie denen des Arbeitsamts oder privater Anbietern. Derzeit planen wir auch Kooperationen mit unterschiedlichsten digitalen Medien, um möglichst viele interessierte Jugendliche erreichen zu können. Gleichzeitig werden wir auch die klassischen Werbewege im Auge behalten. Die Berufswahl wird wesentlich durch die Schule und das Elternhaus beeinflusst. Auch hier erstellen wir Werbeunterlagen. Aktuell ist dies ein Leitfaden zur Nachwuchswerbung für Betriebe. Da werden wir nicht nur die unterschiedlichen Wege der Nachwuchswerbung vorstellen, sondern auch alles, was wir als Hilfestellung im Rahmen der Kampagne anbieten können.

Wird die Kampagne im nächsten Jahr weitergehen? Durst: Die Kampagne ist auf Langfristigkeit ausgelegt. Unabhängig davon, welche werblichen Themen der Deutsche Fleischer-Verband im Rahmen der Gemeinschaftswerbung als besonders wichtig auswählt: Die Nachwuchswerbung wird sicherlich dabei sein. Nachdem wir jetzt viel aufgebaut haben, werden wir verstärkt dafür sorgen müssen, dass mit dem Material auch gearbeitet wird. Dazu gehört bei den neuen Medien insbesondere auch die Vernetzung. Zurzeit arbeiten wir daran, dass unsere Innungen die Kampagne mit ihren Seiten verlinken und somit weitertragen und befeuern. Die Nachwuchskampagne erzielt schon jetzt sehr gute Werte bei der Nutzung. Wenn alle hier mitmachen, wird sie zu einem kraftvollen Werbeinstrument.

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