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Branchen-News - 17.02.2015

Hart erarbeitetes Umsatzplus

fleischwirtschaft.de - FRANKFURT. Das Jahr 2014 schließen Deutschlands Fleischereien mit einem Umsatzplus von knapp drei Prozent ab.

Die Fleischer-Fachgeschäfte erwirtschafteten im Jahr 2014 ein Umsatzwachstum von 2,77 Prozent. War das erste Halbjahr noch mit Rückschlägen bei der Geschäftsentwicklung behaftet, holte das Fleischerhandwerk in der zweiten Jahreshälfte ordentlich auf. 80 Prozent der Betriebe meldeten schließlich eine positive Geschäftslage.

Dabei profitierten die Metzgereien einerseits vom anhaltenden Grill-Boom - nicht nur rund um die Fußball-Weltmeisterschaft - sowie dem Hype um besonders ausgesuchte Fleischqualitäten, wie hierzulande eher seltene Rassen und Dry-Aged-Beef.

Das Branchenwachstum erwirtschafteten im abgelaufenen Geschäftsjahr allerdings weniger Unternehmen. Während 2013 noch 61 Prozent der befragten Betriebe aus dem afz-Barometer-Panel ein Umsatzplus bilanzierten, sind es aktuell nur 52,5 Prozent. Die Analyse der Erhebung deckt auch regionale Unterschiede auf: So koppelt sich insbesondere der Norden der Republik von dieser Entwicklung ab, während die Betriebe im Osten wiederholt zulegen.

Verstärkten Gegenwind spürt das Fleischerhandwerk von den klassischen Supermärkten, die vom Handel bundesweit besser ausgestattet worden sind. Die Händler schraubten an den Bedientheken-Konzepten, so dass viele Verbraucher gewonnen werden konnten.

Der Außer-Haus-Markt ist für die Metzger zum verlässlichen Umsatzgarant geworden. Durchschnittlich erwirtschaften sie mit Partyservice und Snackgeschäft 18,2 Prozent ihrer Gesamterlöse.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar "Mit Strategie und Trends zum Erfolg" von afz-Redakteur Jörg Schiffeler.

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